rrs Op. IV. Vs« dem Magn erm.
re»
man die Armatur angebunden, nicht leichtverschoben und dadurch diese selbstverrücktwerde, auch nicht elwan durch einen unge-fähren Zufall an den Magnet kommen kan,vortheile was ihm schädlich ist; so wird er in ein wei-m Armi.- ches Leder eingenehet, daß bloß die beydeneisernen Pole heraus gehen. So kan manauch bequem einen Bindfaden daran ma-chen, dabe» man ihn frey aufhänget. Mirist aus der Erfahrung bekand, daß Magne-ten sehr aufgeholffen worden, wenn man siebey den Polen recht eben geschliffen und die
sich auf das genaueste daran schickte. Esist auch gut, wenn die eiserne Füsse der Ar-matur eben geschliffen sind, daß sie das Ei-sen, welches sie anziehen sollen, in vielenTheilen berühren. Jngleichen findet manes bester, wenn man die Armatur von dembesten Stahle machet, als wenn sie nuraus schlechtem Eisen verfertiget wird.
§. r6. Za- habe bey der Armatur derMagnete. Magnete auch ihrer Pole gedacht: Des-wegen ist nöthig, daß hiervon ausführliche-re Nachricht ertheiler wird. Es ist schonerinnert worden, daß der Magnet in seinenPolen das Eisen an sich ziehet (§.De-swegen wenn man ihn in Hammerschlagoder Feil-Staub leget, so kan man diePole entdecken. Denn an den beyden Po-len hänget sich wie ein Bart an, indem sichimmer ein Stücklein oder Staublein Er-sen
U'K
!««
Pole der
Wiosie
entdecket
werden.
L-'
hi.