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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
108
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Wir manaufdie

k-rz Op. III. Von dm Gprittggläsern

schiehet. Allein dieses kommet von demUnterscheide des Glases und der Saitenher. Die Theile des Glases hangen nichtso feste an einander, als wie in einem Fa-den und einer Saite, noch ist das Glaß sozehe, wie diese, absonderlich wenn es abge-härtet und dadurch zerbrechlicher wordenist als es sonst zu seyn pfleget. Man weiß

ferner aus der Erfahrung, daß, wenn einescharf gespannete Saite springet, dadurcheine grosse Erschütterung in beydenTheilenentstehet, auch die Theile selbst sehr schnellebeweget werden. Und diese Erschütterungist eben die Ursache, warum das gebrechli-che Glaß, welches sich nicht mehr aus ein-ander ziehen lasset, gantz in Staub verfallet,wie wir bey dem Glaßzerschreyen gesehen.(§. r;.) und dieser Staub mit einer Gewaltan die Hand anschläget, die seiner Bewe-gung wiederstehet. Wenn wir alles, wasvon dem Ausdehnen, der Erschütterung,derGeschwindigkeit, der Bewegung rc. gesagetwird, mathematisch äeterminiren könten;so würde dieSache dadurch freylich in grös-sere Gewißheit gesetzet werden: allein dawir aus der Erfahrung lernen, daß dasGlaß zerspringet, wenn es sehr heiß ist undaus dem Schmeltz-Ofen gleich in die kalteLufft kommet, so finden wir keinen Grund,warum wir zweiffeln solten, daß dieses diewahre Ursache sey. Und in der That sindHobbes und Nontsnari durch diese Er-sah,-

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