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zerplatzet; so stehet doch weder der Kopff,noch der Schwantz darinnen, daß man esnicht sehen könte, wenn es entzwey gehet.Da nun solchergestalt klar ist,daß die Glaß-Tropffen zerspringen,wenn man etwas vondem Schwantze abbricht, auch wo keineLufft zugegen ist; so kan die Lufft dazunichts beytragen.
Welches Damit wir nun dieUrsache finden
die wahre ,^E>gen, so müssen wir die Sache genauerUrsache Es zeiget demnach anfänglich
' nicht allein der Schwantz von den Glaß«Jnnere Tropffen, sondern wir haben es auch vor-Eejchaf- hjn schon angeführet, daß sich das GlaßinMaß- ^ Faden ziehen lässet, wann es weich ist, undTrovffe». dannenhero die Glaß-Tropffen nicht an-ders anzusehen sind, als wenn sie aus lauterFaden bestünden , die nach der Länge desKopffes sich in dieSchwäntze verdünnet zu-sammen ziehen.Es ist ferner bekand, daß dieWärme die festesten Cörper und auch dasGlaß (§. 107. 1 '. II. Lxper.) aus einandertreibst. DerowegenistksinZweiffel, daßnicht auch das Glaß, indem es fiiessend ist,einen weit grössern Naum einnimmet, alswenn es kalt wird. Nun weiß man ferner,daß die Kälte die Materie dichter machet.Derowegen wenn der Glaß-Tropffen indas kalte Wasser fället,so wird die Materiein den Faden sehr dichte und die Faden selbstwerden gleichfalls gar dichte an einander
gebracht,
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