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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
98
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98 Op. III Von den Sprr'ttggläsern.

wird; so springer doch auf einmahi dergantze Troffen in lauter kleine Stückleinentzwey, fast wie in einen Staub, so baldman nur etwas weniges von demSchwamGewalt intze abbricht. Die Stücklein stiegen hinzerfpria- und wieder, biß auf eine ziemliche Weite,sen- Woraus man stehet, daß die Springglä-ser mit einer ziemlichen Gewalt zerspringen.Man kan es auch fühlen, wenn man denGlaß-Tropffen in die Hand fasset und mitder andern den Schwantz abbricht: dennindem er zerspringet, schlagen die Stückleinso starck an, als wenn man gepeitschetwürde, daß einem die Hand davon feuret.Es lässet sich dieses ohne einige Gefahr ver-suchen : Denn unerachtet sonst das Glaßverwundet, wenn man es bloß angreifftZso ist es doch ganh anders mit den Stück-lein Glase der zersprungenen SpringgläserMan mag sie mit der Hand zerreiben wieman will; so verletzen sie einen nicht. Eslassen sich aber fast alle Stücklein in einenStaub zerreiben, und daher kan man mitrecht sagen, daß, indem sie zerplatzen, steineinen Staub zerfallen. Ich habe auchnoch einen anderer Versuch angestellet, da-durch die Gewalt gantz augenscheinlich er-Desmde- hellet, mit der sie von einander springen.Jchsuck» da-' nemlich in ein grosses cylindrischesvon. Glaß,dasnichtallzudickewar,ohngefehrei-

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