"t' Op. II. Von dem Schalle, s?
feit, die sie von dem Rohre an sich nimmet,i ^ nicht vernehmlich ist, ob man gleich etwas^ höret, als wie man etwa» höret, daß zweymit einander leise reden, aber nicht verneh-men kan, was sie eigentlich sagen.
§. rr. Es ist eine bekandte Sache, die WarumW' aber werth ist , dass sie hier angemerclet M'ch'.
wird, weil sie uns ein Licht geben wird in
chii Sache, die sonst dunckel bliebe. Wenn
EW man zwey Lauten hat und auf beyden die
Saiten, die von einerley Art sind, gleich ob gleichstimmet, nach diesem die eine aufder einen «meineSaitemitdem Finger beweget, daßsieklin- geruh rer
»« get, so klinget zugleich die gleichsiimmige E»
Ä aufder andern Saite. Diesen VersuchW haben die Men mit angeführet, wenn sie ih-re Sympathie bestetigen wollen. Da a-eHj ber dieses ein leeres Wort ist, davon unsM kein Begriffübrig bleibet, wenn wir dasje-md nige wegnehmen , wovon wir die Ursa-«k che suchen; so ist so viel als nichts ge-saget, wenn man die Sympathie als dieUr-M sache davon angiebet. Wir können dieMii wahre Ursache von dieser seltsamen Bege-«ni benheit finden,wenn wir erwegen, was oben^ ^ von dem Schalle erwiesen worden. ES, ie scheinetuns diese Begebenheit seltsam, weil^ wir eine Bewegung sehen, da nichts zuge-ßM leyn scheinet, was sie verursachet.
Wir Missen, daß kein Cörper dm andernl T 4