76 Op. u. Vsn dem Schälle.
die Reflexion der Schall in 3 stärcker, in-dem der relleüirte mit dem , der geradefortgchet, sich daselbst vereiniget. Danun solchergestalt mehrere Lufft-Theile aus3 ihre Bewegung nach den Seiten mitthei-len, so können auch mehrere in Bewegungdurch sie gesetzet werden, und nach diesemAM ; herum mehrere an st osten und daselbstvondem Sprach - Rohre reüeökiret wer-den, wenn es daselbst weiter wird. Sol-chergestalt da mehrere Lufft-Theile von derRöhre in ; reüeökiret werden als in r, wirdauch der Schall in b stärcker als in a.Wie nun wegen der Verstärckung desSchalles in 3 die Röhre bey ; weiter seynmuste als bey r, damit er sich noch mehr inb verstärcken liesse; so muß aus eben derUrsache die Röhre bey 4 noch weiter seynals bey z, damit er durch die ReflexionWarum daselbst sich in c noch weiter verstärckendie Röhre lasier^ Woraus endlich erhellet, daß mitweUer auch die Erweiterung der Röh-
re zunehmen muß. Ich habe hier für denFortgang des Schalles oder der Stimmeim Rohre gerade Linien gesetzet, weil be-Erinne- kandt ist, daß man den Schall auch in Oer-rung. tern vernimmst, die mit dem Orte, wo er
sich anfängt in einer geraden Linie liegen(§- ro.) Diese Linien werden dergestaltgezogen,daß der Reflexions-Winckel b.;.4.dem Einfalls-Wincke! 3 z. r gleich ist, weil
nicht