Druckschrift 
Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
75
Einzelbild herunterladen
 

^ (llap. N. Vs« dem Schalls_7;

haben gesehen (§. -9.), daß der Schall, derdurch eine lange blecherne Röhre be-- weget, starcker wird im Ausgange, als er»ich», j, Eingänge war, und zwar weil durch dieMch Reflexion an der Seiten der Röhre mehre-illchc re Lufft- Theile in eine dergleichen Bewe-rt! s!« gung gefthet werden, als zu dem Schalle»chU erfordert wird. Hieraus verfallet manWH wenigstens auf die Muthmaffung, daß,M y wenn die Röhre in der Weite immer zu-nimmet, auch durch die Reflexion immer»sich, mehr und mehr Lufft sich in Bewe-lM. gung bringen laffe, indem in einemchm weiten Raume inehr Lufft als in ei--ck, di> nem engen vorhanden, auch mehrere Lufft-

Theile an verschiedenen Orten anschlagen»«H und davon reüeLiiret werden können, wel-M« ches besser zuverstehen ich folgende Erläu-terung hinzu sehe. Die Luffr-Theile, wel-che durch die Giiedmasscn der Sprache von«tzn» dem, der hinein redet, in > in BewegungMV gesehet worden, breiten ihre Bewegung1E tc nach der Seite aus und flösset daher derSchall in r und r an die Röhre an. Weil^ nun anfangs die Stimme schwach und alsoMkB Lufft Theile, die anstossen, wenige sind;Ms ^ können auch wenige in r anstossen und".A- davon retleLiiretwerden. Alleinweitder^ Schall gerade vor sich in der Linie 1.9 fort-^ gehet und eben so starck ist, wie derjenige,^ welcher in r und r anschläget, so wird durch

die

Tgb.IIt.

k'8-r-Wie vielLufft imSprach-Rohre mBewe-gung ge.brachtwird.