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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
11
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Gefässe. Wenn demnach derStempel bißan den Boden des Rohres L hinein ist, soist die Lufft in das angeschraubere Gefässegantz hinein gedrungen, biß auf das we-nige, was sich in der engen Röhre po undüber der Blase im Ventile verhalten.

Wird der Stempel von neuem herausge-wunden, so hatzwar die starcke Lufft überder Blase von der Seite keinen Wider-stand : allein indem sie sich vermöge ihrerausdehnenden Krafft (§. Lxper.)weiter ausbreiten will; drucket sie dieBla-se an den unteren Boden an und, da diesekeine Lufft durchlässet (Z-ir^l.1. Lxper.);so kan auch keine von dar in das Rohr zu-rücke treten. Man hat demnach weiternichts nöthig,als daß man den Stempelimer hervor und wieder hinunter windet,biß man die Lufft in dem angeschraubetenGefässe genung zusammen gedmcket.Weil Vorcheilenun der Stempel auf das genaueste ein- diesesmahl so weit heraus gezogen wird als das Mt-andere; so ist dieses Lufft-Druckwerck sehrdienlich, wenn man die Lufft in einer gege-benen Proportion zusammen drucken soll.

§. 5 . Unerachtet die Gläser zerspringen, Jnstru-wenn man dieLufft darinnen starck zusam- ment, dar-men drucket, woferne sie nicht dicke genung '»men mansmd(§.m. l-.I.Lxp».,! so konnm sj-LLdoch einige Gewalt der zusammengedruck- druckenten Lufft ausstehen, wenn sie sehr dicke sind kan.

(§.crr.)