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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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wegen der Linrvür ffe. 15

che mir mit Macht Meinungen aufdringen wenigste»wollen, auch wenn ich mich schon erkläret, "»twvr«wie ich meine Sätze will verstanden haben,absonderlich wenn noch dazu kommet, daßsie mit unglimpfflichen Worten zu zanckcnanfangen, weil ihnen ihrer Meinung nachnicht Ehre genug angethan worden. Denncinmahl ist gewiß, daß man bcy dergleichenhartnäckigen Leuten nichts ausrichtet. Mansinge und sage ihnen vor, was man will; sobleiben sie doch bey ihren Beschuldigungen.

Nächst diesem sind sie auch nicht werth, daßmansie ferner unterrichtet, da sie das Lehr-Geld an Schimpfs-Worten abtragen wol-len. Unterricht verdienetDanck, und mußmit guten Worten gesucht werden. Undwer dadurch ein Ansehen unter den Gelehr-ten suchet, daß man mit ihm sich in einenStreit einläfset, muß dieser Wohlthar sichnicht unwürdig machen.

§. n.

Hierüber nun werde ich mit GOTT Hierüberfest halten, und mich weder in meinem wwd «eMachdencken, noch in meinem Tugend-Wandel durch dergleichen niedrige See-len stöhren lassen. Man lese meineSchrifften mit Bedacht, und wenn man,es der Mühe werth zu seyn erachtet, hal,te man die gemachten Einwürffe dagegen;so wird sich bald zeigen, ob sie einigen

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