4zo Vas 4. L<rp. Van der Welt. ^
aber hier alles sehr geschwinde zugehet; so ^wird die Bewegung des entzündeten Pul-Vers dadurch mercklich, daß vieler kleinerTheile Bewegung zusammen kommen.
Wie Mi. §. 692. Weil aber hierzu nöthig ist,daß ^
le die Na« sowohl die vielen kleinen Theile der Mate-eur di« rie, als die vielen kleinen Bewegungen in ei- ^Ei«' ner sehr kleinen und kaum mercklichen Zeit^ * zusammen kommen; so will nöthig scyn, ^
daß wir uns etwas deutlich vorzustellentrachten, wie kleine die Natur dieZeit einzu-theilen pfleget. Wir können die Theile der M!
Zeit nicht anders erkennen, und von andernTheilen unterscheiden, als durch die Verän- ^derungen,die sich darinnen zutragen(§.96.).
Da nun die Vergröfserungs-Gläser dieKleinigkeiten in der Natur entdecken, diewir sonst wahrzunehmen nicht vermögend ß,sind, müssen wir nicht weniger bey der Ein- ^theilung der Zeit, als des Raumes (§.84. §
8;.)zu ihnen unsereZuflucht nehmen.Es hat dAi
durch ein VergröflerungS-GlaS ein Ns
kleines Würmlein gesehen, das in einer Zeit Wvon einer Secunde, in welcher kaum der k,!Puls cinmahl schlagen kan, tausendmahlden Fuß beweget. Und also kan man eineZeit, die wir einen Augenblick nennen, noch §>!>)in IOQO, folgends eine Stunde, so g6ooSekunden hat,inz6ooOoo.mercklicheThei-le eintheilen. Unterdessen ist dieses noch nicht ft)der kleineste unter den mercklichen Theilen. ,
Wenn l