, 416 Das 4. Cap. von verwelk.
»gen das Pferd,und hindert so viel denFort-»gang deS einen, als es denFortgang des an»»bern befördert. Die nun bey dem gegen-wärtigen Satze einen Aveiffel haben, setzenein anderes Exempel entgegen und sagen:Man stelle sich vor,daß zweyPersone» gleichsiarck an einem Strickeziehen. Wenn dereine so starck ziehet als der andere; so ist nichtmöglich, daß einer dem andern nachgiebet,und demnach bleiben sie beyde unbeweglichin einer Stelle. Ja eben daraus erkennetman, daß sie gleich starck ziehen, wenn keinerdem andern nachgeben darf. Wenn nunauch das Pferd so starck gegen den Steingezogen würde, als der Stein gegen dasPferd, wie es der Herr haben will
und unser Satz erfordert; so würde dasPferd mcht dem Steine und der Stein nichtdem Pferde nachgeben, und also bleiben siewie die Personen, mit einander unbeweglichin einer Stelle. Da nun aber die Erfah-rung zeiget, daß das Pferd fortgehet, undden Stein mit sich wegreifset; so scy klar,daßdas Pferd starcker ziehe als der Stein,gleichwie ein jeder zugeben wird, daß unterzweyen Personen derjenige starcker ziehet,welcher den andern wider seinen Willen mitsich an dem Stricke fortreisset.
Einwmf §. 671. Es ist nicht zu leugnen, daß die-nrbst defi ser Einwurf dem ersten Ansehen nach eini-ft» Be» Schein hat: allein der Herr krokesior
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