Das 4 Lap. Von der Welt. 59z
dennoch in steter Bewegung sey: Wir müs-sen nun aber sehen, wie es möglich ist, daßdennoch die Eörper nicht beständig ihrenOrtändern (§. 57.).
§. 645. Wenn demnach zwey Eorper, Wem» disste mögen groß oder klein seyn, ja auch die Körperallerkleincsten Eörperlein,die man inGedan- E"'"" ^cken erreichen kan, mit gleicher Kraft gegen 'einander drucken; so halten sie einander aufund bleiben dannenhero in einem Orte, nichtanders als wenn in ihnen keine Bewegungwäre. Denn es ist kein Grund vorhanden,warum vielmehr der zur Rechten dem zurLincken,als dcr zur Lincken dcm zur Rechtenweichen solte, weil alles von beyden Seiteneincrleyift(§. 17.). Danun ohne zureichen,den Grund nichts erfolgen kan (§. zo.); sokan keiner dem andern weichen, und demnachmüssen sie einander in dem Orte, wo sie sind,aufhalten.
H. 646. Hieraus kan man begreiffcn,wie Wie diedie kleinen Eörperlein, daraus die grossen A'"*".bestehen, bloß durch die Bewegung zusam-men halten können, ohne daß man nökhig hangen,hat sie an einander zu leimen, oder auf ande» daraus diere Art zu befestigen. Und fallen demnach grossendie Schwierigkeiten dahin, welche die Na- rötlichen,turkündiger in diesem Stücke zu machenpflegen.
tz. 647. Unterdessen ist nicht zu leugnen,
daß die Figur der Eörperlein und andereV b 5 flüs-