Gründen unserer Lrkänrniß. 9
H. 14. Es muß also ausser der Möglich, Mä-kelt noch was mchreres dazu kommen, wenn Murck«etwas seyn soll, wodurch das Mögliche seineErfüllung erhält. Und diese Erfüllung desMöglichen ist eben dasjenige, was wirWürcklichkeit nennen. Wonnncn sie aberbestehet, das ist, wie das Mögliche zurWürcklichkeit gelanget, wird uuteis an sei-nem Orte gezeigccwerden (§.92^.929.^1:
Ansehung GOttes, als des nokhwenbigenund selbstständigen Wesens (§. ;6;. 6ctegg.H. ;72.öc tsgcj.§. 9ZO.) in Ansehungder übrigen Dinge.
H. 1;. Da nichts wurcklich werden kan, Wasals was möglich ist (§. 14); so ist alles wurcklichwürckliche auch möglich, und kan man von '"kder Würcklichkeit aufdie Möglichkeit jeder,^
-zeit ohne Anstoß schließen. Nehmlich wcnnich sehe, daß etwas ist; so kan ich annehmen,daß es seyn kan, folgendö auch nichts wider,sprechendes in sich enthält (§. 12.).
§. k6.Alles waö seyn kan, es mag würck, Was einiich scyn oder nicht, nennen wir ein Ding. Ding sip.Wenn wir also das unmögliche vor mög,lich halten und eö davor anschcn, daß esseyn kan; so nennen wir es gleichfalls einDing, aber aus Irrthum, weil eö in Anse-hung unserer einen Schein der Möglichkeithat. Und daher geschiehet cs,daß wir das-jenige, was in der That möglich ist, und al-so in der That seyn kan, ein möglichesA 5 Dm«: