Vorbericht, so zu der ^
besten, dos ist, desjenigen, was sich zu dem ^Vorgesetzten Wercke am besten schicket, oder ^
das geschickteste Mitte! ist seineAbsicht zu er« W,
reichen, die Freyheit einem vernünffrigenWesen genommen und eine allgemeine un- > M?'vermeidliche Nothwendigkeit eingeführet ^
würde, habe ich zur Genüge aus den; Wege tziFgerammt, und kan wohl sagen, daß er nur «Knoch jetzund so ungereimet vorkommet, daß äih
ich nimmermehr hätte glauben können, wie . M
ein vernünfftiger Mensch jeinahls auf einen ' Dso gar ftltsamen Gebancken hatte kvinmen Dkönnen, welcher der Natur eines vernünffti« Ogen Wesens so schnurstracks zuwider lauft, ,«i!und seiner Glückseligkeit entgegen stehet. ^
Ich habe es oft ne sagst und sage es noch wiezuvor, wenn dieFreyheit darinnen bestünde, Udaß man das beste,ob man es gleich erkenne- v,:
te, nichtwehlen dürfte, sondern bas schlim«mers demselben vorziehen müste; so wolle ^ich GOTT bitten, daß er mir die Freyheitwegnehme und diese Fatalität über mich ^
verhänget^ immer baS beste zu wehlen. Ich ^glaube, wer Verstand besitzet und Tugend ^
liebet, und nicht in citelen Lüsten ersoffen,wird mtt mir ein gleiches wünschen. ES ^hat aber keine Noch, daß nicht die Wahl ^des besten mit der Freyheit bestehen kan, ^wie aus gegenwärtigem Buchs zur Genügeerhellet. .7
§. n.