Vorrede.
zu guter Einrichtung des gemeinen We-sens Rath geben sollen. Da ich von Ju-gend auf eme grosse Neigung gegen dasmenschliche Geschlechts bey mir gespüret,so/daß ich alle glückselig machen wolle,wenn es bey mir stünde; habe ich auchMir niemahls etwas angelegener seynlassen, als alle meine Kraffte dahin an-zuwenden, daß Verstand und Tugendunter den Menschen zunehmen möch-ten, und nachdem ich diese vortreffli-che Muster des ungearteten Geschlech-tes nicht ohne empfindlichen Schmer-yen kennen lernen, bin ich in diesem Ei-fer noch mehr angefeuert worden, ja, ichwer de davon nicht Massen, so lange stchein BlutS-Tropffen in meinem Leibe re-get. Aus diesem Triebe kommen auchgegenwärtige Gedancken von GOTT,der Welt und der Seele des Menschen,auch allen Dingen überhaupt, an dasTage-Licht,und sollen nun in einer unver-rückten Reihe nach und nach mit anderenbegleitet werden, welche die Erkantnißder Glückseeligkeit des menschlichen Ge-schlechtes, und der wunderbahren Wer-cke GOttes in der Natur vor Augen le.
gen.