Druckschrift 
Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
549
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und den Färbend

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Quecksilber aus dcrApothcckedazu nehinsumuß; so so!! man es ausfolgende Manierreinigen. Man geußt über das Quecksil- Wie esder reines Brunnen-Wasser, welches manein wenig faltzen kan, und, nachdem man ^ 'das gläserne Flaschlein wohl verwahret,schüttelt man das Quecksilber darinnen einegeraume Zeit über. Wird das Wasser un-reine, so geußl man es ab und anderes fri-sches wieder von neuem darauf, bis dasWasser fo rein bleibet, als man es hineingegossen. Will man an stak des Wassers'spirimm vini nehmen, so wird man destogeschwinder damit fertig. Nachdem mandasWasser abgegossen,drucket man esekli-che mahl durch ein reines leinenes Tuch, je-doch fo daß man das Tuch nicht mit demFinger berühret, wo das Quecksilber ist,da-mit es nirgends die Finger berühret, wo esheraus springet. Zuletzt wird es durch-misches Leder durchgedruckt; so bekommetman ein gantz reines Quecksilber, wie es zugegenwärtigem Gebrauche nöthig ist Mankan auch zum Überflüsse das Quecksilbernoch unter den Recipierten an die Luffk-Pumpe bringen um es von der Lufft zu rei-nigen , die etwan dazwischen ist. Willman wissen, ob diese Sorgfalt nöthig se-v,oder nicht, so kan man es nach der von mir(Z.lür.l'.i.Lxxer.) vorgeschriebenen Ma-nier versuchen, oh der MercuriuS unter derMm z Lufft-