Was einManome-ter ist undwarumman der-gleichenJnstrmmein vonncchenhat.
nr Cap.IV. Don dem Manometer,
Das IV. Capitel.
Von dem Manometer,
oder Lufft- Meffer.
§. 45.
MJr haben schon vorhin vernom-men (§.4-.), daß die Schweere
_ der Lufft unverändert bleiben,
unv doch ihre Dichtigkeit ab-und zunehmenkan. Wir finden auch in der ErfahrungGründe, dadurch wir dieses bestetigen kön,nrn. Wie offte nimmet man nicht wahr,daß desTages über dieWarmeches'Adendsund besNachteö die Kalte zum'mmet, ver-mittelst der bekandten Wetter-Gläser, diewir unten an ihrem Orte beschreiben wer-den, ja auch selbst mit unseren Sinnen,in-dem mieden Unterscheid der Warme undKälte fühlen, und doch stehet der Mercu-rius im Barometer unveränderlich? Es istaber gewis, daß durch dergleichen empfind-liche Wärme die Lufft dünner und durchdergleichen empfindliche Kälte dichter wird(H. i;4.1°. I. Lxper.). Derowegen wei-set er die Erfahrung, daß die Lufft dünnerund dichter wird, ohne daß sich ihreSchwere« ändert. Eben so finden wie un-terweilen imWimer daß der Mercurius ei-nige
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