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let das meiste zu Boden. Derowegen lastsek man dasGläselein -4 Stunden stehenund schüttelt es dann und wann durch ein- ^ ^ander, so ist die Dinte zum Schreiben fer«tig, Wenn man mit dieser Dinte schrei-den will, sofchülteltman das Gläßlein, da-mit sich das gesetzte unter einander rühretund brauchet zumSchreiben eine Feder, die ^^7noch in keiner andern Dinte gewesen; sokan niemand sehen, daß auf das Papier ge- !Dlnte, so schrieben ist. Die andere Dinte, welche ^
^ E' diese verborgene Schrifft sichtbahr machet, :Schrifft wird von Kalck und ^uripigmenro odersichtbahr Operment folgendergestall gemacht. Manmachet, geußt in ein Glästlein, welches etwas wei«
ter seyn kan als das vorige, bloß der Be- .guemlichkeit halber, reines Fluß-Wasseroder auch, wenn man es bey der Hand hat, isM> -Regen-Wasser, weil der Kalck sich darin-nen besser löschet als im Brunnen-Wasser, jrirrlcIn dieses Wasser wirfst man kleine Stück-lein von ungelöschtem gutem Kalcke undvon Opermente um einander und schüt- :rELs»telt es durch einander. Das Gläselemsehet man nach diesem offen in einen Ort, r ^wo es sicher stehet, weil es sonst leicht zer- zu-springet und derGestanck nicht bald wiederwegzubringen ist, wo er sich hineingezogen,
Wenn es -4 Stunden gestanden, so hatsich der Kalck und das Operment solviret.
Wird nun das Glaß gerüttelt, so giebt sich
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