Druckschrift 
Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
492
Einzelbild herunterladen
 

4yr l^2r>.X. V-n dem Lichte

— —> > > - > » > - " - - -———-

schmäler zu beydenSeiken das Licht.Wennendlich die Schneiden ganh zusammen stos, I,!^-fen, verschwindet alles Licht, indem nichtsDurchfallen kan. Wer den Versuch off,ters wiederhohlen muß, der kan an dasBret, wo das Loch ausgeschnitten, zweySchieber machen lassen, dergleichen dieDeckel von viereckichten Schachteln sind,nnd an den Enden, wo sie zusammen sioffen,wenn man sie gantz einschiebet, die schaffen ^Messer-Klingen, oder wie sie geschliffenestählerne Blechs befestigen lassen. Sokan man ohne Mühe die Schneiden so nahezusammen und soweit von einander bringen, FS-als einem beliebet. ü>S-^

Sllle Ma- i;6. Als ich das erste mahl dasje-rerie ist nige selbst zu schauen begonnte, was sich in ürrs-'drirMcy- obsicurä ereignet; legte ich

den Finger an das Loch, wodurch Licht hin- L^rcrein fället, und befand, daß er durchsichtigwar und gleichsam feurig aussähe, obgleich ^nur das Tage-Licht darauf fallen konnte:noch mercklichcr war beydes zusehen, wenn ^die Sonne auf das Löchlein schien und ich ,das Sonnen-Licht mit dem Finger zurückehielt, welches dadurch hinein fiel. Dennin diesem Falle ward Papier, welches ichhinter den Finger hielt, etwas erleuchtet.Dieses gab mirAnlaßesauchmitanderen ^ -Materien zuversuchen, und fand ich in der ^That, daß undurchsichtige Materien in ^

diesem -