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Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
471
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S-rabl 1)^ mehr gebrochen als der anderex/c, folgends ist die Kekrai-chion vor undnach Mittage grosser als im Mittage. Ja Unrer-velmvge der Obkervarion nimmek die Ke- scheid infräüion bis in Mittag ab und von dem der rreN»Mittage an bis gegen Abend immer zu. A'A'§Wenn man mehr als einen Tag das Fern« ^ginß unbeweglich stehen lästet; so wird manmich finden, daß das Licht einen Tag mehrgebrochen wird als den andern, auch selbstim Mittage. Wenn die Lufft unverändertbliebe, so würde auch das Licht einmahl wiedas andere gebrochen werden: denn eswäre keine Ursache vorhanden, warum diekckenÄion sich ändern solle. Da nun Lüste wirdaber die Erfahrung ausweiset,daß das Licht "den garr-mder Lufft nicht einmahl wie das andere^nLazgebrochen wird, sondern dievon dem Morgen an bis gegen den Mittagabnimmet, hingegen von dem Mittage anbis gegen den Morgen wieder zunimmst,seist klar, daß die Lusfc von der Sonne, in,dem sie herauf andenMittaqS-Circnl stei-get, und von ihm wieder zurücke gegen denAbend, Horizont niedersteiget, mercklicheVeränderungen leidet. Die Sonne scheinm immer wärmer, je näher sie dem Mit-tags-Ettcul kommet und hingegen nimmstv>e Warme wieder ab, wenn sie sich demAbend-Horizonte nähert. Derowegen mußvie Lufft von dem Morgen an bis gegenGg 4 Mit-