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Anderer Theil (1728)
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470
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U'ak. XI.kiA. 64.

470 Op. X. Von dem Lichte

nm vemMulcl »der derAxe des Ferngla-ses in einer Linie stehen. Da nun abervor Mittage und nach Mittage ein niedri-ger Punct mit der Are des Fernglases ineiner Linie gesehen wird,als im Mittage;so muß das Licht gebrochen werden undzwar vor und nach Mitrage starcker alS imMittage Es sei) /rtt die Are des Fernglases,das ist, die Linie, welche durch die Mittel-Puncte der Kugel gehet, von denen die ge-schliffenen Gläser ihre Rundung haben.Weil diese perpendicular auf der Rundungder Gläser stehet; so gehet der Strahl,welcher in die Axe fället, ungebrochendurch. Denn man kan e 6 wie vorhin (§.147.) mit einem geschliffenen Glase, oderauch einem dreyeckichtemkriimuce versu-chen ; so wird man mit Augen sehen, daßdas Licht,welches auf eine Fläche perpendi,culär einfäüet,nicht gebrochen wird, sondernin der geraden Linie fortgehet. Würdenun dir Strahl, welcher von dem Thurmekommet, in der Lufft auch nicht gebrochen,so würde man durch das Fernglaß denPunct ch, oder den Anfang des Dachesvon dem Thurme in der Axe sehen. Daman nun aber lange vor und nach Mittageden Punct v, nahe am Mittage und imMittage den Punct L siehet; so muß derStrahl uud L^ in dieAxe^k gebrv-werden, und solchergestalt wird der

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