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Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
448
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443 (^ap.X. Vsy dem Lichte

Bewe-gung desgebroche-«enStrah-

les.

Wie mandas Bre-chen desLichtesempflitd-Vch macht.

Noch ein

anderer

Versuch,

um die

Strahlen-

Erechnng

zu zeigen-

Glaseein wenig aufunvniederfähret, so sie-het man auch hier nicht ohne Anmuth, wieder gebrochene Strahl sich zugleich bewe-get und seine Stelle ändert. Damit manaber mit Augen sehen kan, daß es nicht an-ders lässet als wenn der Strahl, der durchdas Löchlcin hinein fället,gebrochen würde;so lasse ich ihnnurganh nahe bey ^ einfal-len, damit er bald wieder in die Lufftkom,met, und man nichts veränderliches imWasser und Glase sehen kan. Denn sobald man mit dem Glase an den Strahlkommet, siehet es nicht anders aus, alswenn ihn etwas in einem Augenblicke andem Ort niederbrache, wo ihn das Glaßberühret: hingegen sobald man das Glaßwieder zurücke ziehet, läßet es auch nicht an,ders als wenn er wieder zurücke fprmgte.Esist demnach ein anmuihiges Spectacul,wenn man mit dem Glase schnelle in dieHöhe in das Licht fahret, bald es wiedenu-rücke ziehet; bald wiederum m die Höhefähret, bald es abermahls wieder zurückeziehet und mit dieser Bewegung anhält,solange man Belieben daran hak. Damitich nun aberzeigcn möchte, daß nicht alleindas Wasser das Licht bricht.welches dmch-puslirek; so habe diesen Versuch mit ei-nem geschliffenem Cvno von Glase, dergantz maßiv ist,wiederhohlek. Dernus bricht den Strahl unter sich, w'enn

man

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