Druckschrift 
Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
382
Einzelbild herunterladen
 

ztz r <^3p. IX. Vsn de m Feuer._ ^

schwelhen und einigen Dampff von sich ^geben, keineswraes aber sich das Pulverauf einmal)! entzündet und in eine Flamme >>ausbreitet. Wer es nur mit etlichen Kör,nern versuchen wilhwie Vo>ele gethan; deri-ab. vm. darf nur dieselben unten auf den Boden ^x>§. 4z. ,n den ^eclpienten legen, den-ich

. " oben (§. 105) beschrieben, und den Boden ^über ein Kohl-Feuer halten, Saß er so warmVersuch wird, als nöthig ist den Schwefel zu ^

anzustel- fchmeltzen. Denn es ist beka»dt,daß,in, ^len. dem der Schwefel im Pulver schmeltzek,sich das Pulver entzündet, wenn es in freyer-Lufft ist. Solle es aber zu beschweerlichfallen den Boden so starck zu erhitzen, oderauch sonst nicht belieben, weil derRecipien, -

te, den man wohl in acht nehmen muß, in- ^dem man dergleichen Wahre nicht jederzeitgleich wieder bekommen kan, leicht durcl>einen Zufall Schaden nehmen konnte; sokan man hier die wenigen Körner ohne Ge-«fahr auf dem Boden mit einem Brenn,Zweyter Glase anzünden. ' Es ist ferner aus dem 2 !^Versuch- Gebrauche desGeschnhes bekand, daß mandurch Feuer-Funckcn, die mit einemSteinraus Stahl gcschlaaen werden, das Pulveranzünden kan. Da ich nun hernach ein ^Flinken-Schloß beschreiben werde, welchesman unter einem von Lufft ausgeleeretemRecipienten loß^rückeu kan; so darf manMich nur auf diePfaniie etwasPulver legen

und