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Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
350
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;5o Sap.vm. Vstt der Wärme

Ursacheder Kalte»vird beste-iget.

Warum

grosse

Warme

geftorne

Sachen

vecherber

einer Schaale von Eis überziehen werde,unerachcet ich mich n«chl eigentlich besinnenkan, ob ich es damit versuchet oder nicht:denn ich habe diese Versuche in meiner zar-ten Jugend angestellet, da ichKnnstbücherlaß und mir ein Vergnügen machte,wennich etwas bewerckstelligen konnte, was manbewunderte, wenn es geschahe, und für un-glaublich hielt, ehe es geschahe. Da nundas Wasser von einem kalten Steine ge-frieret, der ihm nichts als die Wärme be-nimmst ; so erkennet man hieraus die Rich-tigkeit dessen, was ich von der Kälte be-hauptet.Die Warme, welche sich auödemkalten Wasser,in gefrvrneSachen ziehet,istnicht grosser als erfordert wird, die Sachenflüßig zu machen.Derowegen kan sie auchkeine.weitere Würckuug haben, als daUsiediegefrorne Feuchtigkeit wiederum flüßigmachet. Indem dieses geschiehet, so kom-men die gefrornen Sachen wieder in denZustand, den sie hatte, ehe sie gefroren: esist keine Ursache vorhanden, die etwas an«den könnte. Allein grosse Warme treibetaus einander und ist daher hinlänglich diegefrornen Sachen in einen andern Standzu setzen, als sie vorher hatten, ehe sie ge-froren. Man spüret dieses auch selbst indem menschlichen Leibe. Erfrorne Glie-der verderben, wenn man ausderKälteingrosse Wärme gehet; kommen aber zu

rechte,