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Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
327
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kalten Wetsser war, und dem andern, wo esin dem warmen stund. Man siehet dem-nach hieraus, daß die Wärme aus denwarmen Theilen des Wassers in die kaltenTheile gehet und diese dadurch warmer, je-ne kälter werden. Deswegen wenn manendlich soviel Wasser hinein geußk,daß dieWarme, welche indem ersten Wasser bei-einander war, sich gar zuviel zertheilet undnach einer so grvssenVertheilung nicht mehemercklich bleibet, so wird das Wasser gaekalt. Die Tropffen Wasser kan manansehen als Kugeln, die neben einander lie-gen: folgenbs erhellet überhaupt daraus,daß, wenn zwey kalte Cörper neben einan-der Zeleget werden, die Wärme aus einemin dem andern gehet und dadurch der käl-tere wärmer, der warme kalt wird. Und Täglichewir haben täglich dergleichen Erfakrun- Erfahnix-gen vor Augen. Wir dörffen auch nur, sen mch-wenn unser Lufft-Thermometer im kalten "Wasser stehet, einen warmen Stein hinein ^'legen; so werden wir nicht allein fühlen,daßdas Wasser wärmer wird, sondern auchseyen, daß das Quecksilber im Instrumentehöher steiget. Stellen wir das Thermo-meter in warmes Wasser und legen einenkalken Stein hinein; so werden wir nichtallein sehen,daß das Quecksilber im Instru-mente gegen die Kugel zurücke gehet, son-dern es auch mit dem Finger fühlen, daß dieX4 Wär-