z»4 ^ap.VIU. Von der Wärme
brandte. Bald darauf ficng es au überallzu bersten und zerfiel endlich in emenSlaub,der wiederum kalt ward. Und hierdurchkriegte man davon einen Begriff, wenn inderBau-Kunst (§-7o.^rclrit. civ.) gesagekwird, daß der Kalck verbrenne, wenn erfeuchte wird, oder auch im Löschen nichtZweyter genung Wasser bekommet. Ein anderesVrrsirch- Slücklsin Kalck habe ich in ein Weinglaßgeleget und soviel Wasser darauf gegossen,als genung war ihn zu löschen- Da er sichnun löschete und im Wasser wie ein Breygerühret ward, begonnte das Glaß so heißzu werden,daß man keincnFinger daran lei-den konnte, eben wie es mit demSckeide-Wasser geschahe,darinnen Eisen oderMes-sing aufgelöset ward. Und eben deswegenlöschete ich den Kalck nn Glase, damit mandie Warme desto bester fühlen und mit an-deren Fällen, da gleichfalls imGlase War-me erreget worden,vergleichen könte. Daßder Kalck im Löschen einen starcken undwarmen Dampf giebst, istaus der gemei-nen Erfahrung bekandt- Die Ursache die-ser grossen Warme lässet sich eben so wiediejenige begreiffen, welche durch Vitrio!-Oele erreget wird. Weil das Wasser dieWarme nicht hinein bringet, indem sie all-zu groß ist; so muk die Materie dn War-me wohl grösten Theiles in dem Kalcke zufinden seyn. Und siehet man demnach, daß
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