L8o clap. V II. Von der Feuchtigkeit
Art und Weise, wie wir es oben mtt dem ^ ^Manometer gemacht, welches Gverickserfunden (§. 47). Denn die Wetterwa« ^ P-ge ist von derselben Luffk-Wage bloß darin-neu unterschieden, daß dort eine Kugel an-gehänget wird,daraus man dieLufft aus,gepumpek, hier aber eine Materie, welchedie Feuchtigkeiten der Lufft leicht an sich zie- ^bet. Gleichwie aber dort die Kugel vielschweerer ist als hier ein Schwamm oder ^-elwas Wolle; also kau man auch mit ei,rrer kleineren Wage auskommen und desto ^ ^schnelleren Ausschlag haben. Man ma,idet insgemein oben an die Wage einenQuadranten, daran das Zünglein spielet, v^>mnv man die Grösse des Ausschlages mer,cken kan, wie ich schon daselbst angemer, Bi.'
Lket (§. 47): allein ich halte auch für die ^
Wetter-Wage für ratlssamer, daß der M-O.uadrant nicht in gleiche Grade derGrvsse so-nach, sondern vielmehr in Grade eingekhei,ket werde, welche die Grosse des Ausschla, EEges nach dem Gewichte andeuten, das ihn cÄverursachet (§. ;o). Wenn man nur einegewöhnliche Wage darzu brauchet, so mußman Gewichte be» der Hand haben, da, : 7!durch man die Wage in ihren richtigenStand dringen und daraus abnehmen kan,wieviel die Materie schweerer oder leichter, Er-worben. Damit man besser sehen kan, wie'das Zünglein v an den Quadranten ^
spielet,