Druckschrift 
Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
281
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derLnffc und denHMomerem. -8-

spielet ftHHs von der einen Seite freygelassen, damit man gerade davor stehenkan, wenn man sehen will, ob es genau innestehet. Man pfleget auch denSchwamm, Wieehe man ihn an die Wage hanget, zuzube-man esreiten, daß er die Feuchtigkeit der LufflMpfmd-,besser an sich stehet. Es geschiehet solchesfolgender Weift. Erstlich weichet manihn in gemeines Wüsser ein, damit er rechtlocker wird, und nachdem man das Was-ser ausgedruckt, läßet man ihn wieder tro-cken werden, jedoch nicht allzusehr damiter nicht wieder zusammen dorret: als wo-durch die erste Arbeit vergeblich gemachtwürde. In Wasser oder Eßige löset manSalmiack oder auch mrmrl auf, undweichet darinnen den Schwamm von neu-em ein, damit er viel Saltz an sich ziehet.

Endlich lasset man ihn in einem schattich-ten Orte trocken werden, jedoch abermahlSnicht allzusehr, damit er nicht zusammendorret. Weil nun dasSalh die Feuchtig-keiten leichter an sich ziehet, als ein andererCörper; so wird auch der Schwamm dervieles Saltz in sich gezogen, feuchter als einanderer, und kan daher die Veränderun-gen in der Feuchtigkeit der Lufft besser zei-gen, indem er einen schnellen und grösserenAusschlag an derWage verursachet,als einanderer, der nicht soviel Feuchtigkeit einge-schlucket. Man hat auch noch andereMa-S s leckn.