derLuffe und denH ygr-metem. -59 ^
schwereren (§. 2 ir. Lckqcj.1.1. Lxper.).
Also kommet das Wasser in den Raumzwischen der Materie des Cörpers, der vor-hin mit Lasst erfüllet war »nd die Lufft hin-gegen steiget heraus. Man darf um soviel weniger zweiffeln,daß dieses die wah- ^re Ursache sey: denn wenn man einen Cvr-per, z.E. ein Stücke Holß, ins Wasserleget; so siehet man, daß hin und wiederBlasen heraus treten und sich an das Holtzanhangen, indem dasWasser hinein drin,zet. Und demnach gehet die Lufft heraus,indem dasWasser hineingehet. Ja ebendieses ist die Ursache, warum sich dasWasser leichter und in grösserer Mengehinein ziehet, wenn man aus der Materie,darein es sich ziehen soll, die Lufft heraus-gepumpet: denn das Wasser findet nichtallein keinen Wiederstand mehr, als wiesonst, wenn es die Luftt neben sich herauslassen soll, sondern wird auch nicht bloßdurch seine Schwere, sondern zugleich vonder Schwere der äusseren Lufft, die aufdas Wasser drucket, oder ihre ausdehnendeKrafft hinein getrieben.
§- 96. Nachdem man wahrgenommen, Was em
daß verschiedene Materien, indem sie die Hvs^ure-Feuchligkeit an sich ziehen, Verändert,»- ^gen unterworffen sind, die sich oblervircnlassen; so hat man daraus Instrumenteverfertiget, damit man die VeränderungenR r in