Druckschrift 
Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
230
Einzelbild herunterladen
 

rza c^zp.VI. Vsn den winden,

^ ^- - - > ^ j,»

Ort, wo es zwar nicht unter freyem Hirn-mel stünde, damit man des Nachtes Thau ,und des Tages Regen davon abhielte, je-doch abervon der Sonne ungehindert kön-te beschienen und von der Lufft frey bestri-chen werden. BeyheiteremWetterkönteman das Gestelle mit der Wage auch wohlunter freyen Himmel des Tages über brin- ^gen. Des Tages über müste man einigemahl nachsehen,ob dasGewichte einenAus-schlag gäbe, und durch ein Gegengewichte ^denselben äleterminiren, damit man in ^. Erfahrung käme, wieviel eigentlich ausge-dunstet. Di'esesGewichke merckte man mitFleiß, damit man es wie vorhin gelehretworden, zu Maaffereäucirenkvnle. Da-bey müste auch die Beschaffenheit der Lufft ^

nach ihrer Wärme, Schwerer und sonder-lich Dichtigkeit durch das Thermometer, ^Barometer und Manometer, wie nicht we-niger die Grösse des Windes durch dieWind-Wagebemercket werden. So wür-de man mit der Zeit auf gute Sätze kom-men, dadurch die Beschaffenheit der Aus- Ä Ädünstungen sicd genauer bestimmen liesse.

Man siehet, daß hierzu Zeit erfordert wirh ^ h,und einer nicht alles thun kan.

Ausdün- §. 87. Ich habe versprochen noch etwas

bM/'" anzuführen von den Ausdünstungen in der

Wetter, kalten Lufft. Dergleichen Versuche fin-

den