Druckschrift 
Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
219
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Dünsten und Regen. riy

folgenden Versuch erdacht. Ich giesse in Versuchein blechernes Gefäßlein ein wenig ffstri- von Er-mm vini und zünde ihn mit einem Papie-re an. Darüber halte ich eine weite glaser- schaffc,,-ne Glocke, damit die Materie der Flamme hcn dersich in der Lnfft darunter zertheile. Man Dünste,hat sich aber in acht zunehmen, daß die Glo-cke unten an dem Rande, wo man sie auf-setzet nicht ru warm wird: denn sonst sprin-get sie, wenn man sie auf das nasse Leder se-tzet, das auf dem Teller der Luffc-Pumpelieget (§. 8v. 1.1. Hxperim.). Wennman eine Glocke hat, die in einen meßinge-ncnRand eingeläutet isslo hatman weni-ger Gefahr dabc». Wenn ich meine, daßgenung von der Materie des Spiritus un-ter der Glocke ist; so decke ich sie darüberund die Flamme löschet alsdenn gleich aus«

Alan siehet aber nicht das geringstein derLuffc unter der Glocke. Damit man bes-ser durch das Glaß durchsehen kan, mußman eine etwas weile und hohe Glockenehmen: denn sonst wird sie zu warm undsauget inwendig an starckzu schwitzen. DieFeuchtigkei.,wclche sich anleget,hindert,daßman nicht recht durchsehen kan. Sobald Wie stehich nur durch einen Aug die Lnfft unter der DünsteGlocke verdünne; entstehet durch die ganheGlocke einNebel,welcher sich bald in einem ° 'Wirbel herum beweget und zu fallen anfän-gt. Indem er sich herum zu bewegen be-ginnet,