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auch eine gantz andere Bewegung als dieoberen, und erkennet man daraus, daß derWind in der mittleren Luffk unterschiedenst» von dem in der oberen. Man muß sichaber auch hier in acht nehmen, daß man sich AAtt.nicht betreugt. Wir wissen,daß,wenn zwey ^Cörpcr, deren einer weiter weg ist als derandere, sich gleich geschwinde bewegen, esdas Ansehen gewinnen könne, als wenn derweitere zurücke bliebe, oder auch wohl gargegen eine andere Gegend beweqete(§. 9z.
Vpr.). Damit nicht hieraus einFehler inBeurtheilung der Bewegung der Wolckenentstehe; so muß man nicht allein eine Wol-cke gegen die andere, sondern zugleich beydegegen einige auf der Erde unbeweglicheCörper halten, damit man inne wird, ob siesich in Ansehung ihrer bewegen oder nicht.
§. 84- Daß die stößigen Materien in der Was eswarmen Luffk ausdunsten, ist eine aus der 2^5"täglichen Erfahrung bekandte Sache.Manlasse ein offenes Glaß mitWasser in einem Besthaf-warmenOrte stehen; so wird nach und nach ftnheikimmer weniger darinnen werden, biß end- habe.sich gar nichts übrig bleibet. Weil mannicht siehet, wo es hinkommet, noch wie esin die Luffk gehet und sich durch dieselbe zer-theilet; so saget man insgemein, es sey ein« Wie dasMrocknet , gleich als wenn es sich in dieMaterie des Glases hinein ziehet, als wieman etwan siehet, daß sich das Wasser undO 5 an-