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langst gesunden (3), daß, wenn man dieGegend observiern will, wo der Wind her-kommet, man nicht sowohl dahin sehenmuß, wo die Wolcken herziehen, sondernvielmehr gegen die entgegen gesetzte Ge-gend, wo sie von beyden Seiten des Hun,mels zusammen stosscn. Z. E. wenn derWind aus Nordwest kommet, so siehetman gegen Nord-Ost oder mitten zwischenOsten und Süden: denn wenn daselbst dieWolcken zusammen stossen, oder auch sichgleichsam thurmen; so erkennet man dar-aus, daß derWind aus Nordwest blaset.
§- 84. Wer eine Zeitlang mit FleißWinden die Winde acht hat, der wird finden,»bserviree. daßderunkercWind gar offte unterschiedenist von dem oberen: denn die Wolcken zie-hen gegen eine andere Gegend, als die Fah-ne stehet. Oefftere ist es unten gantz wind-stille und doch ziehen die Wolcken geschwin-„ de und zeigen an, daß oben ein starcker:»iakeit ,vr Wind seyn müsse.Jedoch muß man hier be-»bservi- huksam gehen, daß man sich nicht übereilet,ren. Denn unterweilen spüret man in derStadtkeinen Wind, wo alles verbauet ist: wennman aber vor das Thor ins freye kommet,so kan man ihn mehr als zuviel empfinden.Die unteren Wolcken haben unlerweilen
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(s) OUIerr. äs Uieme^. 1709. teÄ. I. §. IZ>k- 8-
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