ro4 Op.vi. Von dmwmde ir,
die Lufft von oben in wo sie von dem fal-
lenden Wasser keinen Wirderstand findet,
mit ihm zugleich hinein schießen (§. cit.).
Und weil hierdurch die Lufft in der Röhre in ,§! ^
den vorigen Stand gesetzct wird; so muß K! ^
auch wieder was vorhin erfolgen, nemüch
die Lufft muß wie aus einem Blasebälge
durch die Röhre Oli hinaus gejaget wer- ^
den. So unterschieden demnach dieses
Instrument und der Blasebalg aussehen; 7
segenaueVerwandniß haben sie mit einan»
der. In die Röhre 6^1 machet man einen
Stöpsel 1-, dadurch man sie vecstopffen
kan, wenn der Wind nicht blasen soll.
Anmer- ^ §- 8i. Ehe ich weiter gehe, finde ich noch
ckung. nöthig eines zu erinnern. Ich habe den Ur-
sprung der Winde aus der Ungleichheit der
ausdehnenden Krafft der Lufft in benach->
dartenOrten hergeleitet und mir es als mei- M- -
rie Erfindung zu geeignet (§. ?4-)- Unter- rKIa'
dessen kan ich nicht leugnen, daß ich derglei-
chen Versuche, dadurch ich meine Theorie
zu erläutern gesucht, auch bey anderen finde.
k'rLnciscus lertius 6e Ucmis (b) berußt 77^ >
sich aufeinige davon, wen er zeigen will,wir 7^77
man durch die Kunst einen Wind erregen
soll. Es ist auch bekand, daß er dieses langst
geschrieben; ehe ich daran dencken können. '
Vielleicht werden alss einige meinen,icheig, .^7
nete mir zu, was andern gekörete und gäbe 7^'
für was neues aus, was andere langst vor -^7
mir >7"--'—
(tr) toc. cic, i.