Wie derWinddurch ei-nen Blasebalg crreget wird.cc-s. v.Hz.ZL.
roo tlap.Vk. V-N den winden,'
kantnis vieler malhematischenWahrheilennicht bestätigen lässet, so kan ich es auch in .gegenwärtigem Orte bloß anführen. Es ist ^aber nicht nöthig, baß ich es hier weiter er-klare, indem es zur Gange in den Lateini- ^-7fchen Anfangs-Gründcn der mathemati, 'schen Wissenschassten (§. i66.167. ^er.)ausgeführet worden. 7,^
§. 79. Die Ursache des Windes, welche ^ ^wir in der Natur angegeben, findet stat bey -, dem Winde, den wir durch die Kunst ver- -A'.
^ mittelst eines Blase-Balges erregen.Weilder Blase-Balg ein gemeines Instrument ^ ^ist, das man überall sehen kan; so istnichtnöthig, daß ich es erst beschreibe. Dero,wegen mercken wir nur gleich an, wasinfeinem Gebrauche erfolget. Wenn man M -demnach den Blasebalg mit den Hände» crL"in v und L ergreiffel und von einander zie-het; so drucket sich die Klappe in k' aufund !-die Lufft dringet hauptsächlich daselbst und 7 -zugleich durch die Eröffnung der Röhrehinein. Nemlich aufdereinen Seite desBlase-Balges, wo er in k' ausgeschnitten -ist, findet man von der inneren Seite ein 7 -Stücke Leder, welches sich hinein drucken 77/.lässet, hingegen feste anschleußt, wenn es ^von innen gedrucket wird. Sobald man ^den Blasebalg zusammen drucket, schleußt .die Klappe das Loch I? zu, daß daselbst kei-»m Lufft heraus kan. Da nun durch dieruge^Röhre die Lufft gleichfaliö nicht