Versuch.
Noch ein
anderer
Versuch.
198 e up.VI. Von den winden,
erreget und dieneten daher die angeführtenVersuche nicht dazu,wozu ich sie gebrauche.
Wer sich dessen durch die Erfahrung der«sichern will, daß nichts daran gelegen auswas für einer Ursache die Lufft schwacher,oder stärcker worden,der kan leicht darzuge,langen. Er verdünne die Lufft unter einerGlocke, darunter man etwas, so sich leichtebewegen lässet, aufgehangen, durch ange- ^zündeten 8piritum vini (§. 14:. 1'. I. Lx. ^per.), welches eben soviel «st, als wenn eöin der Natur durch grosse Hitze geschiehet:so wird eben noch wie vorhin (§. 76.) einWind erfolgen, wenn man die Glocke sich ' ^
wieder abkühlen lässet und durch Eröffnung ckdes Hahnes die Gemeinschaffl zwischender inneren und äusseren Lufft aufrichtet. Au-Man kan auch wie vorhin (§. 77.) Spreuin eine gläserne Kugel thun und die Lufft :durch Wärme verdünnen, z. E. indem man ÄLsie über Kohl-Feuer hält. Denn wennman die Kugel eröffnet, nachdem sie sich ^7.:abgekühlet; erfolget abermahl alles wie 7^vorhin. Gleichergestalt kan man eineKugel, die mit einem Hahne verschlossen,erwärmen und dadurch ihre ausdehnendeKrafft verstärcken (§. i;;. 1 . 1 . Lxper.):wenn man venHahn eröffnet,indem dieKu-gel noch warm ist, so wird eben wie vorhin ^ein Wind erfolgen, da man die Krafft der ^Lufft durch das Zusammendrucken verstär- n,ckel hatte. Vielleicht wird, auch einige ^
bestem-