Dünsten und Regen. 197
hergehenden zu nehmen sind. Man würdeaber dieKunst die Witterungen zu beobach,ten weiter bringen, wenn man sich über das,was man obichrviret,nachzudrucken und die
Ursachen davon zu suchen bemühete: wozu'«k man sehr dienlich finden wird, was ich bis-her in verschiedenenCapiteln hin und wiederausgeführet.
N« tz. 78- Wir haben in unseren Versuchen Nöthigem» die ausdehnende Krafft der Lufft durch die Erinne-M Zusammendruckung vermehret, und durch '""2-die Auspumpung vermindert, (Z. 7;. 76):
M allein der Wind ist nicht deswegen entstan-»W den, weil auf diese Art die Krafft in einemMW Falle vermehret, in dem andern vermindertHD worden, sondern bloß weil sie in dem eine»
«D vermehret, in dem andern vermindert undM« dadurch in derLufft,welche zwey benachbart
»w te Oerter erfüllet, eineUngleichheit worden.
W Derowegen ist nicht nöthig, daß die NaturM die Ungleichheit in der ausdehnenden KrafftltzB der Lusft, welche zwey benachbahrle Oerter
Mi erfüllet, auf eben diese Art hervorbringe.
^ p Sie mag solches verrichten,wie sie will,dar,
an ist uns jetzt nichts gelegen. Wir ver-jWli« langen nicht zu zeigen,wie dieNatur die Un-Dü« Kleichheit der ausdehnenden KrafftderLufft^iilk ln zwey verschiedenen Oertern hervor brin-Wt §it, sondern nur wie daraus ein Würd enk-
B ^ ^het. Und dieses erinnere ich zu dem Ende, Warumdamit man nicht meine, es werde hier der ^Wind aufeine audercArt als in der Natur
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