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Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
194
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Anderer

Versuch.

v.

k-L- zo.

»94 Oap.v. Von den winden,

ihm die Luft durch kommen konke; so drangdie äussere mit desto grösserer Geschwindig,keil hinein, jemehr Lufft ausgepumpet wor«den war: welches man aus der Bewegungder Feder L sehen konte. Es nahm aber dieBewegung nach und nach ab, biß sie endlichgantz aufhörete: woraus man sahe, daß derWind mit der zunehmenden ausdehnendenKrafft der Lufft unter der Glocke abnahm.Nemlich je mehr Lufft von aussen unter dieGlocke dringet, je dichter wird sie, und fol«gends,da es eben so viel ist,als wenn sie mehrzusammen gedruckt würde, nimmet ihreausdehnende Krafft zu (§. 124.1'. I. Lxp.)und wird demnach der Unterscheid zwischender ausdehnenden Krafft der Lufft unter derGlocke und der äusseren geringer. Ich habees auch noch auf eine andere Art angegrif,fen. In eine gläserne Kugel die ichauch schon zu anderen Experimenten gebrau,chet (§.98.1.1. Lxper.), habe ich etwasSpreu geworffen und oben in ^ einenHahnausgeschraubet. Vermittelst der Lufft,Pumpe habe ich wie vorhin unter derGlockedie Lufft dariiren etwas dünner gemacht unddenHahn verschlossen. So bald ich ihn wie-derum eröffnetest die äussereLufft mit einemGeräusche hinein gedrungen und man hakgesehen, wie sich der Wind im Wirbel her,umgedrehet und die Spreu mit sich herumbeweget.