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Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
192
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rgr Lap.VI. Vbtt den VOkndett,

sammen gedruckt ward. Derowegen istihre ausdehnende Krafft schwächer als dieKrafft der zusammen gedrückten und kauihr daher nicht wiederstehem Da sich nundieLufft durch ihre ausdehnendeKrasst aus,breitet, wenn ihr nichts wiedersiehst, oderdoch wenigstens der Wiederstand geringerist, als ihre Krafft, wodurch sie sich auszu-dehnen trachtet; so muß sie sich auch aus,breiten und zwar mit desto grösserer Ge-schwindigkeit,je grösser dieKrafft ist- womitsie solches verrichtet. Ob. ihr nun zwardie äusiereLufft nicht völlig widerstehen kcm,daß sie hinderte,damit sie sich nicht ausbrei-ten köntezso stehet sie doch ihr im Wege,daßsie sich nicht frey bewegen kan, und demnachwird sie von ihr zugleich in Bewegung gese,Het nachPrvporlion ihrer Geschwindigkeit.Wieerden Es entstehet hier demnach der Wind ausUrsprung der Ungleichheit der ausdehnenden Krafftdes Win- ,'n der Lufft, welche man in der Röhre derdes ertau-zusammen gedruckt, und inder äusseren, die unverändert geblieben.Zemehr die Lufft sich ausbreitet, je mehrnimmst ihre ausdehnende -Krafft ab (§.rrz. 1.1. Lxper.) und wird dadurch derUnterscheid zwischen ihr und der äusserengeringer. Und dieses ist die Ursache, wa-rum sie sich nicht mehr so geschwinde durchdie äussere beweget, folgends warum derDer aride« Wind nach und nach abnimmst. Ich ba-rerer- be auch nach diesem die Kugel dazu gebrau,such. chet,

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