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Anderer Theil (1728)
Entstehung
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191
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DKristen und Regen. 191

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Versuch gezeiget, daß von grossem Sturme in einemder Mercurius im Barometer falle. Ich Orte diepflege aber auf zweperley Weise ;u zeigen, d'ch-wie durch Zusammendruckung der Lufft einWind entstehen kan. Anfangs ziehe ich Ersterden Stempel aus der Lufft-Pumpe und Versuch,lasse durch den ervfneten Hahn die Lufft vonaussen hinein fallen (§. ?r. 76.1-l. Lxper.).

Bald verstopfte ich den Hahn und halte denStöpsel fest an, daß er sich nicht herausflössen lasset, und lasse denStempel mitGe-wall wieder hinein winden: wodurch dieLufft zusammen gedrucket wird (§. irr. 1.1.

Lxper.). Oben über denHahn hange ich aneinem Faden eine Feder, oder eine andereSache, die sich ohne Mühe bewegen lüftet.

So bald ich den Hahn eröffne, fähret dieLufft mit Ungestüm heraus, und kan manaus der Bewegung der Feder sihen, daß sieanfangs sehr starck aus der Lufft-Pumpe indie äussere Lufft eindringet, nach diesem a»der ihre Bewegung schwächer wird, biß siebald aufhöret. Denn der Wind dauretnicht länger als einen Augenblick. Indem «-rkta-lmadieLufft in dem Rohre der Luffl,Pumpe zu- desselbm?lammen gedrucket wird, so wird ihre aus-dehnende Krafft vermehret und zwar viel,oder wenig, nachdem man sie viel oder we-mgzusammen drucket (S.r^.i-.i.Lxxer.).

^)>e äussere Lufft bleibet unverändert undalso in eben dem Stande, wie die vorige indem Rohre der Lufft,Pumvr war,ehe sie zu»

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