IV.
Litz. 26 .
Was be»Verferti-gung ei-nes Flo-rentilwschenWet-rer-GIaseS
148 Oap.v. Von demThermometer,
Keller, wo gemäßigte Lufft ist, dergleiäienetwan im Anfange des Frühlinges und desHerbstes zu seyn pfleget, die Röhre nurhalb voll gewesen, und der übrige Theil leer lgeblieben, oben aber zugeschmeltzet worden, ^ ^damit die Lufft von aussen keine Gemein-schafft damit gehabt. Denn sobald es 6^-wärmer wird, breitet sich derSpiritus vin!weiter aus, und steiget demnach in derNöh- Ezre in die Höbe, fölgends erkennet man dar-aus, daß die Lufft wärmer worden. Wird - ^hingegen die Lufft, wo das Wetrer.Glaßhänget, kälter; so giebst sich der Spiritusvini wieder zusammen, und gehet daheraus der Röhre in die Kugel, fölgends erken- Av-lnmk man daraus,daß die Lufft kälter wor- «»^2den. Es sey ^8 die gläserne Kugel, 80die Röhre, darinnen der Spiritus steigetund fället. Oben in O ist sie zugeschmel«-het- In D stehet der Spiritus, wenn esweder kalt, noch warm ist, als wie in einem i-tieffenKeller, oder im Anfange desFrühlm-ges und Herbstes. Von v biß in 0 stei- > >get er in heissen Sommer-Tagen. Von ^O biß in k fället er im kalten Winter.
§. 60. Wenn man ein Wetter-Glaßmächen will, so hat man verschiedenes inacht zu nehmen: Derowegen ist nöthig,daß ^wir hier noch eines und das andere um- *standlich erinnern. Man siehet, daß in ^diesemWetker-Glase alles auf die Ausdeh- ^
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