<7ap. HI. V-n dem Bar-meter,
Wie dieVerände-rung desMelkersmit denVerände-
rungen imBarome-ter ver-
knüpfst.
-Wenn esauf schö-nes Wet-ter heutet
§.;9. Aus dem, was wir oben von demSteigen und Fallen des Quecksilbers imBarometer erwiesen haben (Z. -4.) ist klar,daß, wenn das Quecksilber faltet, dieLufstleichter und weniger drucket; wenn es abersteiget, dieselbe wiederum Dweerer wichund stärcker drucket. Derowegen kanman eigentlich durch das Barometer erken-um, ob die Luffl leichter oder schweerecwird. oder ob sie in einem Stande verblei,het. Wenn man aber v ele Zeit hintereinander das Steigen und Fallen desQuecksilbers im Barometer aufschreibetund zugleich das Werter dabei, mercket'so wird man finden, daß auch das Wettereinu.e Verknüpffuna damit hat. Ich ha-be zwar flldst nicht ein, sondern etliche Jah-re dergleichen Arbeit fleißig verrichtet! al-lein es würde hier zu weitläufftig fallen,wenn ich,was von Tage zu Tage vbscrvirelworden, hiermit wolle eindrucken lassen.Es ist aber auch nicht nöthig, daß solchesgeschiehet (tz. r. c.indem heulezu Tage fast ein jeder ein Barometer hatund durch eigene Erfahrung sich dessen ver-sichern kan, was ich bald umständlicher an-führen werde. Man findet gemeiniglich,daß, wenn der Mcremius über die mittlereHöhe herauf steiget, das Wetter heiterwird,und gedachter Mercurius bey schönemHellem Werter hochstel-et: hingegen wenn
er
-X-,
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