Druckschrift 
Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
89
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oder WettersaAer. 89

«runter die mmlereHöhe herunter kommet, Wenn aufdas Wetter trübe wird und Rege» einfal- Regen:jet, und daher der Mercurius im Regen,

Wetter sehr niedrig stehet,ja absonderlich beygrossen Platz-Regen sehr tief herunterfal-let. Wenn der .Memmus seine Höhe Wenn aufschnelle mercklich ändert, so bekommet man Wind.Wind,und ist derWind um soviel starcker,je tieffer er auf einmahl herunter fallet.

Wenn er wehrendes Windes noch immertieffer fallet, sonimmet der Mindzu: hin-gegen wenn er wehrendes Windes steiget ,so leget sich derWind,und zwar desto merck«licher und geschwinder, je schneller und je,her er steiget. Insgemein giebst man die GemeineRegel von d n Winde unrichtig an. Manfetzet, wenn derMereurins fthr m'drig stx,het, so sey ein grosser Wind, und, wenn erdas geringste Ziel seiner Höbe erreicket,ent-stehe ein Sturm-Wind. Diese trifft nichtallzeit ein. Ich habe grossen Wind wahrge,nommen, wenn der Mercurius bey nahein der mittleren Höhe gestanden, oder dochnicht weit darunter: hingegen aber weiß ichmich zu entsinnen, daß gar kein sonderlicherWind, den m n in der Stadt hätte verspü,ren können, gewesen, wenn er gleich am tief,sten herunter gefallen. Und ich werde auchbaldzeigen.daß es so seyn müsse. Ich habesonderlich in Marburg in vorigem und die,sem Jahre öffters obterviret, daß grosserF z Sturm,