Druckschrift 
Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
53
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Röhre ^ fället; so mmmcl die Schwee-re der Lufft ab nicht allein nach Proportionder Höhe in der Röhre, wodurch er fället,sondern auch derHöhr,in welcher er imGe-fäßlein steiget. Es stehe in der Röhre derMercurius bis in I?, im Gefaßlein bis in I.so ist die Schweere der Lufft, wie wir gese-hen, so groß als einerSauIeQuecksilber,de-ren Höhe Ik ist. Wenn er nun aus ^ bisin L Hemmer fället, so kommet so viel, als inkL war, in das Gefäßlein, und demnachmuß er daselbst höher heraufsteigen. Mansetze, er steige bis in 6; so ist die Schweereder Lufft so groß als eineSaule Quecksilberderen Höhe 6L. Und demnach nimmetsie nicht allein nach Proportion des Fallesin der Röhre, sondern auch zugleich desSkeigens in dem Gefäßlein ab. Wenndas Gefäßlein enge ist; so steiget der Mer-curius,welcher aus derNöhre herunter fäl-let, höher als wenn es weit ist, ingleichenfället es im Gefäßlein tieffer, indem er in dieRöhre steiget. Ist das Befasse Lv in Anse»hungder Röhre sehr weit, so kan man nichtmercken, daß die Höhe des Quecksilbers imGefaßlein steiget oder fället,indem es in derRohre fallet oder steiget. Man muß dem-nach dasselbe so weit machen, daß sovielMercurius,als in der Röhre zu der gantzenVeränderung der Schweere erfordertwird, im Gefäßlein keine merckliche HöheD z hat.