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in cincm Stalle entbunden. Obgleich inärmlicher Umgebung und aller Bequemlich-keiten beraubt, ist doch Maria die seligsteder Mütter. Denn in uns wohnet dasGlück, in dem, was wir sind, nicht indem, was wir haben. Es verbreitet sichdie Kunde von der merkwürdigen Geburt;Hirten, die zum Hause gehören, habeneine Erscheinung der Engel, die ihnen diehohe Bestimmung des Kindes deuten, undmit einem Lobgesang zum Himmel zurück-kehren. Luk. 2, 1 —14.
Es eilen nun die Hirten herbcy, dasmerkwürdige Kind zu sehen. Da liegt esauf dem Schooße der Mutter, die überse-lig in seinem Anblicke sich verliert und ver-gißt. Den Blick auf das Kind gerichtethört sie mit freudigem Erstaunen die Nach-richten der Hirten. Sinnig erwägt sie dieWorte der Hirten, denkt hin und her, undbewahret es alles im Herzen. Wie theuerund lieb mußte ihr nicht von neuem dasgöttliche Kind werden! Ach! was würdeaus dem verlassenen, hülflcsscn Wesen wer-