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gleich als hätte er das Original vor Augen, seine Untersuchungen, Erläute-rungen und Erklärungen zu machen.
HoiFmann wollte in den Hornbrittonen einen Volksstamm finden und. Heynelas: Idus Octobris Genio Cohortis Brittonum primae Ibkiomarius Oppius Po-sistumo Vindeliciensis posuit.
In Hontheims Prodomus historiae Trevirensis findet sich pag. i84 f°l"gende Inschrift: In H.D.D. genio viri. clar. L. censorinius IBLIOMAR. curatorc, trever d. s. p t d. d. und dabei die Bemerkung: Videntur Ibliomarii etIbliomariae nomina conflata esse ex partibus, sicuti Ibliodurum, quodin viis consularibus occurrit.
Ich lafse dieses Alles auf sich beruhen, indem es dürftig, willkührlich undungenügend erscheint und führe die Erklärung von Grotefend an, welche nichtallein in diese Inschrift Sinn und Zusammenhang bringt, sondern auch Ueber-einstimmung und Beziehung mit den andern Inschriften. Grotefend schreibt mir:„Hornbrittones zu lesen ist dem Geiste der lateinischen Sprache zuwider, inwelcher kein RN vor BR vorhergehen kann, ohne dafs ein O dazwischeneingeschaltet wurde. Die Horeabrittones sind vermuthlich dieselben welcheTacitus im Leben des Agricola c. 58- Horesti nennt und ich leite den NamenHoreabrittonum von der Stadt Orrea her, welche nach Ptolomäus nicht garweit von Victoria lag. Beide Orte befinden sich in der mit Festungen besetz-ten Linie, welche die Römer zunächst nördlich über dem Walle zogen. DieTruppen dieser Gegend wurden an den Rhein gezogen, und erhielten in derGegend von Neuwied, wie wir aus diesen Inschriften sehen, ihr Standquartierund so erklart sich denn auch das Victoria auf der Inschrift Tab. VII. Fig. 1.Nehmen wir in dieser Steininschrift den Mangel einiger Verbindungsstricheund 11 oder H für E an, so ist sie zu lesen: Idus Octobris Genio Horea-brittonum A. Britomartus Oppius posuit. tum Quintanesis (Quintanensis) posue-runt V(otum) H(oc) M(onimentum.) Doch will ich es jedem Andern gernüberlafsen, etwas Befseres herauszubringen." So weit Grotefend! —