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2, [Text] (1826) Römische Alterthümer in und um Neuwied am Rhein : mit Grundrissen, Aufrissen und Durchschnitten des daselbst ausgegrabenen Kastells, und Darstellungen der darin gefundenen Gegenstände
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befindlich gewesen waren; doch waren die Anzeigen zu ungewifs, um diesesmit Bestimmtheit zu behaupten.

b. Die ammonialische Flüfsigkeit aus a. wurde zur Trockne abgeraucht undder Rückstand mit salpetersaurem Wafser aufgelöst. In dieser Auflösungbrachte Hydrothionsäure einen dunkelbraunen Niederschlag von Schwefel-blei hervor.

c. Der von der Salpetersäure nicht aufgelöste Rückstand aus a. wurde mitSalpetersaurem Baryt im Platintiegel geglüht, die erhaltene Mafse in Wafseraufgeweicht, mit Salpetersäure versetzt, zur Trockne geraucht und der Rück-stand mit salpetersaurem Wafser ausgezogen. Dieser bestand in reinerKieselerde.

cL Die sauren Flüfsigkeiten aus c. gaben durch Ammoniack geringen flockigenNiederschlag, aus welchem Aetzlauge eine Spur Allaunerde aufnahm, derUeberrest sich aber ebenso verhielt, wie das Gemenge von Eisen undMagan in a.

e. Die abgelaufenen ammonialischen Flüfsigkeiten wurden durch Schwefelsäurevom Baryt befreit, zur Trockne verdunstet und geglühet. Es blieb dadurchein geringer Rückstand, weicher aufgelöst und auf einer Glastafel zumKristallisiren gebracht aus schwefelsaurem Natron mit einer geringen Mengeschwefelsauren Kalk sich zusammengesetzt zeigte, und gar keine Kalisalzeenthielt.Es ergiebt sich hieraus, dafs das Glas bestehe aus:i) Kieselerde 4) Manganoxyd ,

2) Natron 5) Eisenoxyd

3) Blei 6) Kalk 7) Alaunerde.

Die Kieselerde mochte ungefähr 3, das Natron, der Kalk und das Blei undManganoxyd \ der Menge betragen. Die Alaunerde und das Eisenoxydwaren nur in geringer Beimischung zugegen."

Soweit die freundliche Mittheilung des Herrn Dr, Brandis.