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Nach allem Vorhergehenden — Lobenswerthes und manches Tadelhaftekam in Betrachtung— 'ist es nicht zu läugnen, dafs zu der Zeit, als dieseWerke aus Eisen gefertigt worden sind, die Schlofserarbeiten in ihrer mannig-faltigsten Art ? den heut zu Tage noch gewöhnlichen Geräthschaften nichtnachgestanden haben.
Tab. XXII. gewährt eine Auswahl der vorgefundenen Waffen, mannigfachin Form und Gröfse; wo die Maafse nicht beigeschrieben stehen, ist derGegenstand in natürlicher Gröfse abgebildet. Diese Alterthumfstücke findenbeim ersten Anblick ihre Erklärung. Man sieht darunter Pfeile mit hohlenSeiten und scharfen Rücken, furchtbar für Jagd und Krieg; hinten runde,vorn viereckig zugespitzte Wurfspiefse; ein platter spontonforanger Spiefs, vornnicht glatt, sondern scharfeckig gespitzt; ein langer runder Spiefs; lange undkurze Schwerdter; Fig. 15. und 16. scheinen die wohlerhaltenen Reste einerStandarte zu sein, Fig. 16. die untere Spitze, womit sie in die Erde ge-steckt wurde. Vielleicht zu dem Seite 67. beschriebenen silbernen Fahnen-schild gehörend.
Als auf Waffen undKrieg sich beziehend fahre ich hier noch die auf Tab. XXV.Fig. 2. und 3. in natürlicher Gröfse abgebildeten Sporen an, welche in ihrerKonstruction viel Eigenthümliches haben. -— Fig. 2. auffallend, dafs die eineSeite länger ist als die andere; die im Innern angebrachten Knöpfe beweisendurch ihre Symmetrie, dafs die kürzere Seite nicht abgebrochen ist, und könntenauf die Vermuthung führen, dafs sie von Innen an die Kappe des Stiefelsbefestigt gewesen. Beide Sporen bestehen nur in einem gerade auslaufen-den Stachel, der das Pferd antreibt. Auf derselben Tafel sind unter Fig. 4. 5.zwei Gegenstande in f natürlicher Gröfse dargestellt, welche in vielen Exem-plaren von verschiedener Gröfse vorkommen, und in denen ich Endbe-schläge zu den Scheiden der Schwerdter erkenne. Bei x. fafste die Scheideein. Die Verzierungslinien auf der Oberfläche bei Fig. 4 shid erhaben auf-gelegt. —