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dieser Federn waren ohne Zweifel mit zwei platten Stiften oder Nageln, indas Holz der Thüre und nicht an das Eisenwerk des Schlofskastens befestigt.
An welchen Gebäuden, Gemächern u. s. w. alle diese Schlöfser, Schlofs-zubehörungen und Schlüfsel im Kastelle verwendet gewesen, ist mit vollerGewifsheit nicht anzugeben; doch scheint nach den Aufzeichnungen Hoffmannsdas Meiste in dem Bering der drei Hauptgebäude seine Anwendung gefundenzu haben.
Aus den vorherigen Darstellungen lafsen sich folgende wesentlich ver-schiedene Schlöfserarten aufzählen, nämlich: das Anschliefseschlofs zweier trenn-baren Gegenstände, welches auf Tab. XX. Fig. 2. vorkam, von eigener Art,jedoch mehr mit der deutschen, als mit der französischen Schlofseinrichtungvergleichbar. — Aufserdem beurkunden mehrere Schlofstheile und Schlüfselden Gebrauch theils deutscher, theils französischer Schlofseinrichtungen. —Auch die Reste eines Schubriegelschlofses mit deutscher Einrichtung, vielleichtmit-französischem Schlüfsel versehen, fanden wir auf Tab. XX. Fig, 3. dar-gestellt. — Zu gröfseren Schlöfsern von eigener Gestalt und guter Einrichtung,deren Schlofskasten nur vorhanden, dürften wir die Schlüfsel auf dieser Tafelmit Fig. 2. 3. und 4« abgebildet gefunden haben. -— Am häufigsten aber kommendie Schubriegelschlöfser vor mit ihren Zahnschlüfseln, welche die Thürennur auf einer Seite verschlofsen; daher konnten sie nur an Gemächern ihreAnwendung gefunden haben, welche zum Aufbewahren verschiedener Gegen-stände, und nicht zum Bewohnen gebraucht wurden. Zu einem einzigenSchlofse, welches sowohl mit einem Schlüfsel, als auch mit dem vorstehendenRiegel zu eröffnen war, fanden wir den Schlofsriegel, siehe Fig. 10. auf dieserTafel. Schlöfser hingegen, welche von beiden Seiten mit dem Schlüfsel zueröffnen gewesen wären, fanden sich bis jetzt nicht. Auch waren sie nachden vorhandenen Schlofstheilen, insbesondere den Schlofsriegeln und Schlüfselnzu urtheilen, nicht wohl zu erwarten; es sei dann, dafs die Barte der Schlüfselanders an den Schaft, und zwar unterhalb, statt mit den Zähnen derselben