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Schlüfsel zeigt — ist als eine Fortsetzung der vorhergehenden Tafel anzusehen, undmanches dort Gesagte wird hier näher und ausführlicher bewiesen werden können.Sie enthält allein nur Eisenwerk; sämmtliche Gegenstände sind in natürlicherGröfse gezeichnet und das in der Erläuterung y angegebene Maafs, ist dasRömische Fufsmaafs, nach der Dezimal - Eintheilung in Zolle. Auch hier ver-danke ich, wie bei Tab. XX., viele der interefsantesten Aufschlüfse dem HerrnBaumeister Hundeshagen. —
Fig. i. stellt einen 6 bis 7 Zoll langen Schlüfsel dar, welcher, so son-derbar er auch beim ersten Anblick aufsehen dürfte, in seinen wesentlichenGrundformen, der bekannteren römischen Schlüfselart (wie z. B. Fig. 7. aufdieser Tafel), gleichkommt. Der Bart bildet nicht wie gewöhnlich, ein Oblong,sondern ausnahmsweise die Gestalt des lateinischen Buchstabens (Z) "J.^• Erist mit fünf o, 8 Zoll langen Zähnen versehen, von welchen drei: der erste,mittlere, und letztere ein o, 3 Zoll langes und o, 2 Zoll breites Oblong bil-den; die beiden dazwischen, an den Kehrungen des Barts befindlichen Zähnebestehen aber jeder aus zwei, unter einem rechten Winkel über einander zu-sammengesetzten o, 35 Zoll langen, o, 2 Zoll breiten Oblongen, welche derKopffläche eines Winkelpostens ähnlich sind. Der Schaft des Schlüfsels istquadratisch und nimmt vom Bart zum Griff hin., auf den zwei einander ge-genüberstehenden Seiten an Stärke zu, dagegen auf den zwei andern Seitenan Stärke ab, hier in der Art, dafs der Handgriff des Schlüfsels an seinemuntern Ende, kaum halb so dick bleibt, als der Schaft beim Barte ist. DieseConstruction läfst deutlich abnehmen, dafs dieser Schlüfsel, eben so wie Fig. 7.nicht zum Umdrehen im Schlofse, sondern nur zum Eingreifen in den Schlofs-riegel und Hin- und Herschieben defselben gefertigt war, wie solches bereitsbei der Erläuterung des Schlofses, auf Taf. XX. Fig. 1. auseinandergesetztworden ist. Die gröfsere Stärke des Schafts in der Richtung, wo der Bartdes Schlüfsels beim Eindrücken in den Schlofsriegel am meisten wirken mufste,ist eben so konstruktiv richtig, als man die Balken, welche mehr tragen «ollen,